Neue Studie zu Neonicotinoiden

Media

Die am 28. Februar veröffentlichte Studie der EFSA (European Food Safety Authority) bestätigt die Ergebisse der Greenpeace-Studie aus dem Jahr 2017:
Die drei als Pflanzenschutzmittel verwendeten Neonicotinoide Imidacloprid, Clothianidin und Thiamethoxam tragen in besonderer Weise zum Bienensterben und zur Gefährdung anderer wichter Bestäuberinsekten bei. Dabei tragen sogar unbehandelte aber kontaminierte (Wild-)Pflanzen, Böden und Wasserressourcen zur Weitergabe dieser Stoffe bei. Für uns nichts Neues! 

Greenpeace fordert, dass die bereits mit einem Teilverbot belegten drei Neonicotinoide mit einem vollständigen europaweiten Ausbringungsverbot belegt werden. Alle anderen Pestizide müssen darüber hinaus auf ihre Auswirkungen auf Bienen und andere Insekten untersucht werden, bevor es Regelungen gibt, die ihren Einsatz erlauben. Langfistig ist das aber nicht genug. Es muss eine konsequente Umstellung auf ökologischen Landbau erfolgen. In Deutschland ist es nun an der neuen Regierung, langfristig darauf hinzuarbeiten.

Am 22. März stimmt die EU-Kommission in Brüssel über ein Verbot der Nutzung der drei untersuchten Neonicotinoide in der Landwirtschaft ab. Wir fordern die deutsche Regierung auf, ihrer Verantwortung künftigen Generationen gegenüber gerecht zu werden für dieses Verbot zu stimmen. 

Im Rahmen eines Fernsehbeitrags zur EFSA-Studie und ihren möglichen Konsequenzen wurden auch wir um ein Statement gebeten. Das Interview wird am Mittwoch, den 07. März 2018 um 19.30 Uhr im Nordmagazin des NDR ausgestrahlt. 

 

 

 

Tags