Krise auf der Wiese - 2.0

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Die Ausstellung beleuchtet in Bild, Text und mit interaktiven Elementen die Lebensweise von Bienen und anderen Bestäuberinsekten sowie ihre Gefährdung und Möglichkeiten zum Schutz durch uns Menschen. Wir möchte damit Besucher aller Altersgruppen erreichen nicht nur informieren, sondern auch aktivieren: Mehrmals gibt es offene Angebote zum Mitmachen. Speziell für Schulklassen werden außerdem vormittags Aktionen angeboten, für die um Anmeldung gebeten wird. Wir bieten an den Aktionstagen an, gemeinsam Samenkugeln herzustellen, um blühende Bienenweiden wachsen zu lassen sowie Nisthilfen für Insekten zu bauen.

Die meisten der Pflanzen, von denen unsere Nahrungsmittel  kommen, müssen bestäubt werden. Ob Apfel, Gurke, Orange, Tee, Kaffee, Rapsöl, Sojamilch oder Honig – ohne Bienen wäre unsere Vielfalt an Lebensmitteln um ein Drittel kleiner!       
Weltweit nimmt die Zahl der Honig- und Wildbienen jedoch stark ab, sodass in einigen Regionen der Erde schon Menschen als Bestäuber einspringen müssen, um Ernteausfälle zu verhindern. Das Bienensterben hat verschiedene Gründe: Lebensräume und Futterangebot schwinden, Umweltgifte werden verstärkt eingesetzt und Parasiten breiten sich vermehrt aus. Um das weltweite Bienensterben aufzuhalten, braucht es ein Umdenken in Politik und Wirtschaft auf der ganzen Welt. Aber um den Bienen der Region etwas Gutes zu tun, reichen schon kleine Beiträge jedes Einzelnen. Denn Blühstreifen anlegen, Nisthilfen in den Garten stellen und lokale Imkerei unterstützen kann ganz konkret die Situation der heimischen Bienen verbessern. An ausstellungsbegleitenden Aktionstagen können Interessierte daher unter Anleitung Samenkugeln herstellen, die blühende Inseln im Garten oder der freien Landschaft entstehen lassen, einfache Nisthilfen für Insekten bauen und den Imker im Garten der Straze besuchen.

Weiterführende Links

Informationen zur Ausstellung in der Volkshochschule

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